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Was fasziniert so an Nordkorea?
Mir scheint, als hätte der "Pyongyang Times Leser" unseren Schüler "Juche" aufs Glatteis führen wollen, indem er auf eine Antwort seitens unseres "haksaengs" zum Spagat zwischen Marx' Abscheu und Ablehnung gegenüber dem Personenkult und den realen Zuständen rund um Stalin und den Kims wartete. Aber "Juche" war schlau genug, indem er (bisher) darauf nicht reagierte ...
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(18.05.2012, 16:26)Kuwolsan schrieb: Mir scheint, als hätte der "Pyongyang Times Leser" unseren Schüler "Juche" aufs Glatteis führen wollen, indem er auf eine Antwort seitens unseres "haksaengs" zum Spagat zwischen Marx' Abscheu und Ablehnung gegenüber dem Personenkult und den realen Zuständen rund um Stalin und den Kims wartete. Aber "Juche" war schlau genug, indem er (bisher) darauf nicht reagierte ...

Ich habe bisher nicht darauf geantwortet, weil ich genau gewusst habe, was auf mich zukommen wird. Es kann sein, dass Marx und Engels gegen einen "Personenkult" waren, aber gegen Autoritäten waren sie nicht. Deswegen würde ich auch sagen, dass der Personenkult um Stalin erst auf dem 19. Parteitag anfing, nur ihn dann (Von den Revisionisten selbst aufgestellt, wohlgemerkt), am 20. Parteitag zu kritisieren.
Und auch die asiatischen Länder betreiben keinen "Personenkult" im engeren Sinne. Man will lediglich eine Autorität präsentieren, und zwar so gut wie möglich. Für den Westen sieht es wie "Personenkult" aus, für mich wie eine Autorität.
Angenommen, in der DVRK gibt es tatsächlich sowas, dann wäre es aber damit zu begründen, dass man sich von den Revisionisten fernhalten will, und zwar in dem Sinne, als das man die Politik, die hinter den Revisionisten steht, verneint. Und in diesen Fällen kann ich das dann auch verstehen.

Ich empfehle übrigens, sich mal "Über die Autorität" von Friedrich Engels anzuschauen.

http://forum.stalinwerke.de/viewtopic.php?f=13&t=1501 Zu finden im Zitat des ersten Posts. Auf die Schnelle konnte ich jetzt keine andere Quelle finden.
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Jetzt haben wir´s, ich habe es geahnt!
Laut Juche gibt es in Nordkorea keinen Führerkult.
Die schöne Disussionsgrundlage- futsch...
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(18.05.2012, 20:23)Leser schrieb: Jetzt haben wir´s, ich habe es geahnt!
Laut Juche gibt es in Nordkorea keinen Führerkult.
Die schöne Disussionsgrundlage- futsch...

Habe ich das gesagt? Lies dir meine Posts mal besser durch, "Leser"...
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OK, ich schau mal zwischen die Zeilen...

....stimmt, so genau hast Du Dich nicht festgelegt.
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(18.05.2012, 17:33)Juche schrieb: Deswegen würde ich auch sagen, dass der Personenkult um Stalin erst auf dem 19. Parteitag anfing [...]

Juche, ich finde, es reicht: Willst Du jetzt auch noch behaupten, dass es einen "Personenkult" um Stalin gab ???
Für jemanden, der sich selbst als Marxist-Leninist bezeichnet, solltest Du dich wirklich schämen.
Ich stell Dir hier die gleiche Frage, die ich dir im Zusammenhang mit der DVRK schon einmal gestellt habe: Kannst du einen Personenkult um Stalin irgendwie belegen ??

Aber offensichtlich glaubst du ja trotz deiner anderslautenden Aussagen ("Autoritäten") ja immer noch, dass es einen "Personenkult" in der DVRK gibt. Dein scheinheiliges
(18.05.2012, 17:33)Juche schrieb: Angenommen, in der DVRK gibt es tatsächlich sowas, dann wäre es aber damit zu begründen, dass man sich von den Revisionisten fernhalten will, und zwar in dem Sinne, als das man die Politik, die hinter den Revisionisten steht, verneint.Und in diesen Fällen kann ich das dann auch verstehen.

verdeckt nur mehr als dürftig, dass du wirklich glaubst, in der DVRK gibt es einen "Personenkult" und jetzt stimmst Du gar dem Gefasel vom "Führerkult" zu.

Vielleicht wäre es gut, wenn du mir mal erklärst, was Du unter "Personenkult" bzw. "Führerkult" verstehst, damit wir nicht aneinander vorbei reden.
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Ich bin tief beeindruckt.
Dialektische und scholastische Diskussion ( ausnahmsweise sogar ohne Beleidigungen ) in Höchstform.
Dafür fehlen mir zwar die Nerven- aber mitlesen ist schon nett.

Der Umgangston ist schon mal gut.

Hier gleich mal mein Statement:
Ja es gab Personenkult um Stalin, Kim Jong Il, Ceaucescu, Hitler, Mussolini, Castro, den Pabst.
Es gibt noch heute Leute, die das toll finden.
Ich finde es rückschrittlich und reaktionär und mittelalterlich.
Opium fürs Volk sozusagen.
Respekt ja- Personenkult nein.
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Dann hast du keinen blassen Schimmer worum es hier geht, wenn du einfach so irgendwleche Namen in die Runde wirfst.
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(19.05.2012, 09:00)Juche schrieb: Dann hast du keinen blassen Schimmer worum es hier geht, wenn du einfach so irgendwleche Namen in die Runde wirfst.

Juche, da hast Du natürlich recht: die Aneinanderreihung von ein paar Namen beantwortet die Fragen nicht.

Vielleicht hast Du ja 2 Min Zeit und kannst mir meine Fragen an Dich etwas fundierter beantworten. Danke schon mal.
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(20.05.2012, 17:18)PyongyangTimesLeser schrieb:
(19.05.2012, 09:00)Juche schrieb: Dann hast du keinen blassen Schimmer worum es hier geht, wenn du einfach so irgendwleche Namen in die Runde wirfst.

Juche, da hast Du natürlich recht: die Aneinanderreihung von ein paar Namen beantwortet die Fragen nicht.

Vielleicht hast Du ja 2 Min Zeit und kannst mir meine Fragen an Dich etwas fundierter beantworten. Danke schon mal.

Ok, aber ich weiß nicht, ob du positiv oder negativ zum "Personenkult" stehst. Ich stehe ich grundsätzlich positiv gegenüber, denn zusammen mit einer richtigen Politik kann er viel (im Volke) bewirken. Außerdem ist der "Personenkult" auch nicht von Anfang an da, sondern man muss ihn sich verdienen. Aber eigentlich will ich diesen Beinamen eher vermeiden, da es sich genau genommen um eine Autorität handelt, und um keine "Person". Wie dem auch sei, hier hast du meine Antwort.
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