Nordkorea-Info.de

Normale Version: Songun wirkt auch gegenüber Russland
Sie sehen gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Am 23. Feb. war in der österr. Tageszeitung "Der Standard" folgender kurzer Bericht zu lesen:

Titel: NORDKOREA Küstenwache setzt russisches Schiff fest

Gründe zunächst nicht bekannt - Möglicherweise kam Frachter einem Raketentest-Stützpunkt zu nahe
Wladiwostok - Im Japanischen Meer ist Samstag früh ein russisches Frachtschiff von der nordkoreanischen Küstenwache aufgebracht worden, wie die russische Seenotrettung in Wladiwostok bekanntgab. "Das Frachtschiff Lidia Demesch mit Autos an Bord, das in Kamtschatka registriert ist, war vom japanischen Hafen Hamata nach Wladiwostok unterwegs und wurde in der Nähe von Kap Musudan von der nordkoreanischen Küstenwache aufgebracht", hieß es in einer Erklärung der Seenotrettung. Das Frachtschiff sei in einen nordkoreanischen Hafen eskortiert worden, hieß es ferner.

Raketentest-Gelände

Gründe für die Maßnahme wurden zunächst nicht bekannt. Die Nachrichtenagentur RIA-Novosti berichtete jedoch unter Berufung auf eine Quelle in der Pazifischen Flotte, der Frachter sei womöglich einer Küstengegend zu nahe gekommen, in der sich ein Stützpunkt für Raketentests befinde. Im Jahr 2005 war ein russisches Schiff wegen schlechten Wetters in die Territorialgewässer Nordkoreas geraten und vorübergehend festgesetzt worden. (APA)
Ein völlig normaler Vorgang. Ein fremdes Schiff dringt ohne Anmeldung in fremde Gewässer ein und wird zur Kontrolle in einen Hafen eskortiert. Da es sich scheinbar um ein herkömmliches Schiff handelte, war die Kontrolle berechtigt. Ein russisches Militärschiff hätte in dem Fall wohl weniger Probleme gemacht Wink