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Die Mühe um die Züchtung der Blume Kimjongilie

Im bedeutungsvollen Monat Februar, nämlich am 16. Februar, begehen die Koreaner den Geburtstag des Generalissimus Kim Jong Il, Tag des leuchtenden Sterns.

Es ist hinsichtlich der Natur noch Winter, aber im ganzen Land blühen Kimjongilien auf, die man mit leidenschaftlicher Sehnsucht nach dem Feldherrn gepflegt hat.



Jang Hyon Ju, Studentin der Hochschule für Landwirtschaft Pyongyang an der
Kim Il Sung- Universität, pflegt in ihrer Wohnung diese Blume.

Ihre Mutter Kang Jong Bok sagt:
"Hyon Ju besuchte als Grundschülerin den Platz des Kimjongilie-Festivals. Sie sagte damals, dass sie die Blume nach Hause mitnehmen und selbst pflegen möchte. So begann sie, zu Hause einen Setzling zu züchten. Doch es war nicht so einfach. Sie hatte im ersten Jahr viele Schwierigkeiten. Vor dem 10. Kimjongilie-Festival hatte sie Erfolg und konnte im Festival ausgezeichnet werden. So wurden wir damals ermutigt und bemühten uns darum, jährlich Blumen auszustellen."

Hyon Ju hatte noch keine Erfahrung bei der Blumenpflege, und es gelang ihr nicht so wie geplant. So hatte sie Schwierigkeiten, obwohl ihr die Mutter half.

"Es verlief nicht so glatt, wie ich gedacht hatte. Im Sommer blühten die Blumen schön, aber im Winter gab es viele Probleme wegen Temperatur-, Licht- und Feuchtigkeitsregelung. Obwohl das Festival bevorstand, blieben manche Blumenknospen noch geschlossen oder manche verwelkten schon, was mich sehr ärgerte. Ich hätte vor Ärger geweint."

Hyon Ju fragte die Lehrer über die biologischen Besonderheiten dieser Blumen, besuchte auch Gärtner, hörte bei jenen, die in der Familie selbst diese Blumen gezüchtet hatten, über ihre Erfahrungen. Sie las verschiedene Bücher, wobei sie eine Anbaumethode nach der anderen lernte. Um den Termin der Eröffnung des Festivals einzuhalten, baute sie im Winter ein Folienhaus, in dem sie die Temperatur mass und über Nächte arbeitete. In den Kimjongilie-Festivals von dem Jahr Juche 95 (2006) bis zum Vorjahr stellte sie über 50 Kimjongilien aus. In diesen Zeiten wurde sie eine Expertin für die Zucht dieser wunderschönen Blume. Sie meisterte die Technik, nicht nur die Blume aufblühen zu lassen, sondern sie noch grösser und frischer zu züchten und die Frist des Aufblühens zu verlängern. Sie beschäftigt sich nicht nur mit Blumen.



"Während der Blumenpflege wuchs Hyon Ju seelisch heran.
Sie war so liebenswert. Wenn die Blumen auch im geringsten erkrankten, hielt sie es für ihren Fehler. Als sie die Nachricht über den Tod des Feldherrn hörte, nahm sie die Blume in die Arme und weinte. Wenn ich sehe, dass jährlich die Urkunden für Festivalteilnahme zunehmen, denke ich, dass auch meine Tochter Hyon Ju heranwächst."

Im kommenden 18. Kimjongilie-Festival will sie die Kimjongilien ausstellen, die sie bisher mit groß
er Mühe aufgezüchtet hat. "Ich werde weiterhin die unvergängliche Blume Kimjongilie pflegen."

Stimme Koreas, Febr. 2014


 
 
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