Die Kinderkrippe und der Kindergarten für Waisen Pyongyang - Nordkorea-Information

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Die Kinderkrippe und der Kindergarten für Waisen Pyongyang

Die Waisenkinder in der DVRK

Am Ufer des Flusses Taedong in Pyongyang, Hauptstadt der DVRK, gibt es ein schönes Haus, das wie eine aufgeblühte Blüte aussieht. Es ist die Kinderkrippe und der Kindergarten für Waisen Pyongyang. Die Leute bezeichnen diesen Ort als Palast der Kinder und glückliche Wiege der Kinder. Die Waisenkinder, die im letzten Jahr dorthin umgezogen hatten, warteten vom ersten Tag an sehnsüchtig auf den Marschall Kim Jong Un. Sie wussten Bescheid, dass er sie am meisten liebt und für die Schaffung ihres herrlichen Hortes sorgte. Kim Jong Un, der es verstand, dass die Waisenkinder die Elternliebe so sehr vermissen, suchte am Neujahrstag dieses Jahrs zuallererst als ihr Vater die Kinderkrippe und den Kindergarten für Waisen Pyongyang auf.

Marschall Kim Jong Un, der den Kindern, die sich an ihn schmiegten, zärtlich die Wange streichelte und dabei seinen herzlichen Wunsch nach ihrem Glück und ihrer besten Gesundheit im neuen Jahr äußerte, erinnerte an einen leiblichen Vater. Er sagte mit einem hellen Lächeln, er habe den Kindern versprochen, am Neujahrstag wieder zu kommen. Um sein Versprechen zu halten, sei er gleich nach seiner Neujahrsansprache hergekommen. Dabei meinte er mit Zufriedenheit, dass die Kinder inzwischen viel größer geworden seien. Er machte einen Rundgang durch mehrere Orte wie Küche, Pflege-, Erziehungs- und Schlafzimmer, Planschbecken und Spielraum für die Entwicklung des Denkvermögens. An den Orten, wo Kim Jong Un war, warfen sich die Kinder ihm in die Arme, riefen "Väterlicher Marschall!" und "Papa" und schmiegten sich an ihn. Vor großer Freude darüber, im Schosse vom Marschall Kim Jong Un zu sein, erzählten ihm die Waisenkinder voller Stolz, dass sie davon geträumt hätten, in schönen Kleidern vor ihm zu singen, und köstliche Gerichte ässen. Sie alle hatten glückliche Gesichter. Kim Jong Un sprach, alle Kinder seien pausbäckig, hübsch, kühn und klug geworden. Es freue ihn sehr, dass die Waisenkinder voller Freude den Neujahrstag verbringen. Er fuhr fort: Nachdem man den Waisenkindern solchen herrlichen Hort geschenkt habe, begehe man mit ihnen den Neujahrstag. Es sei sehr schön. Er fühle sich stolz, dass er eine sinnvolle Tat geleistet habe, obwohl es schwierig gewesen sei. Die Gesichter dieser Kinder überzeugen ihn noch fester von einer hellen Zukunft unseres Heimatlandes. Kim Jong Un betonte wie folgt: Aus den Waisenkindern sollten die Angehörigen der Volksarmee, Doktoren und Helden hervorgehen. Erst wenn unsere Kinder sorgenlos voller Freude lachen, werde das ganze Land hell. In diesem Land, wo die Koreaner die Revolution vorantreiben, würden das Gelächter der Kinder und ihr Lied "Wir brauchen niemanden in der Welt zu beneiden" noch lauter und kräftiger hallen. Marschall Kim Jong Un, der sich an jenem Tag den Neujahrsauftritt der Waisenkinder ansah, sich mit ihnen zum Andenken fotografieren ließ und mit ihnen kostbare Zeit verbrachte, dachte an alle Waisenkinder des ganzen Landes.

Daher begab er sich danach zu den Bauplätzen der Kinderkrippe, des Kindergartens, der Grund- und der Mittelschule für Waisen in der Stadt Wonsan, Bezirk Kangwon, und hob dabei hervor, es sei der feste Entschluss der Partei, alle Waisenkinder zu den zuverlässigen Persönlichkeiten zu entwickeln, und man solle den Waisenkindern des ganzen Landes ausgezeichnete Horte zur Verfügung stellen. Dank des erhabenen Vorhabens von Kim Jong Un, die Waisenkinder zu den zuverlässigen Fortsetzern der Revolution heranzubilden, werden heute überall in der DVRK die Horte der Waisenkinder herrlich errichtet. Sie sind Obhut vom Marschall Kim Jong Un und Wiege der Liebe, wo sich die Waisenkinder stets ein glückliches Leben führen werden.


Stimme Koreas, April 2015



Die warmherzigen Mütter

Die hellen Gesichter der Kinder sind für die Mütter eine Freude. Für die Erzieherinnen und Pflegerinnen des Pyongyanger Kleinkinderheims (Pyongyang Orphanage)
ist es auch gleicher Fall.

Vor einigen Tagen haben wir das Kleinkinderheim aufgesucht.

In der Morgenstunde war es hier sehr beschäftigt. Als wir ins Schlafzimmer eintraten, fielen uns die Waisenkinder auf, die gerade aus dem Bett kamen, ihre Hände und Gesichter wuschen und ihre Bette in ordentlichen Zustand brachten.

Die Pflegerinnen behielten ständig die Kinder im Auge.

Während die Kinder Morgengymnastik machten, beobachten sie ausführlich, ob es keine Junge mit Krankheitsanzeichen gab. Auch in der Esszeit betrachteten sie, ob die Kinder tüchtig aßen, und brachte den mit den Löffelspiel beschäftigenden Kindern die Methode bei, den Löffel zu nehmen, womit die Kinder aus eigener Hand essen können.

In der Lernstunde waren die Stimmen der Kinder aus jedem Erziehungsraum zu hören. Sie lernen das Koreanisch, Singen, Zählen und Zeichnen. Die Erzieherinnen vermittelten den Kindern verschiedene Spielweisen, wodurch sie sich korrekte Erkenntnisse und Verständnisse der Natur und Dinge zu Eigen machen konnten. Der Prozess, in dem sie die gelernten Inhalte in die Praxis umsetzen, wurde zu gutem Anlass dafür, die Veranlagung der Kinder aktiv zu fördern und die Keime ihrer Begabung zur Blüte zu entwickeln.

Ferner waren auch die dekorativen Bildstücke an allen Wänden der Treppen, Korridore und Lebensräume angebracht. Diese Bildstücke entsprachen dem Geschmack der Kinder und waren zugleich gute Erziehungsmittel für sie. Durch die Bilder aus Kindermärchen und Trickfilmen können die Kinder von klein auf richtige Verständnisse über Gutes und Böses, Gewissen und Pflichttreue des Menschen gewinnen.

Es war die Spielstunde. Mit Jubelrufen kamen die Kinder zur Sport- und Spielhalle heraus. An den verschiedenen Spielgeräten und mit den Spielzeugen wie Tischtennisplatte für Kinder, Trampolin, Basketballanlage, Boxgeräte spielen die Kinder lustig. Und die anderen rannten auf dem Fahrrad- und Rollschuhplatz hin und her.

Auf dem Wasserspielplatz im Innern herrschte der Hochbetrieb. Es war Novembertag. Draußen wehte der kalte Wind des Spätherbsts. Aber das Wasser des Wasserspielplatzes war warm, weshalb sich die Kinder voller Freude mit dem Wasserspiel beschäftigten, ohne die Kälte zu empfinden.

Auch zu jener Zeit beobachteten die Pflegerinnen die Kinder, weil sie darum sorgten, dass die Spiellustigen vielleicht beim Rennen stürzten.

Unbemerkt ging die Sonne unter. Das Kleinkinderheim stand nun in Abenddämmerung.

Die Kinder, die darin tief versunken waren, die Trickfilme im Fernsehen anzusehen, im Raum für intellektuelle Spiele Puzzle zu machen und mit Puppen zu spielen, gingen schon ins Bett.

Mit Warmherzigkeit sahen sich die Pflegerinnen die niedlichen Kinder an. Wenn die Kinder beim Schlaf ihre Decken abwarfen, machten sie wieder die Decke zurecht. Und sie wuschen auch ihre wegen heftigen Spiels verfleckten Kleider sauber. So sorgten sie bis tief in der Nacht für die Kinder.

Es gab auch die anderen, die sich um die Kinder kümmerten.

Die Ärzte richteten ihre besondere Aufmerksamkeit auf Gesundheitspflege dieser Jungen. Entsprechend den Jahreszeiten gaben sie regelmäßig ihnen den Absud von Heilkräutern. Sie kontrollierten ihre Körpergrößen und –gewichte und veranlassten die Kinder, gemäß dem Plan für Körperstählung regelmäßig Leibesübungen zu machen.

In allen Räumen des Kleinkinderheims, die Wiege für Kinder, sind die Liebe und Herzenswärme der Pflegerinnen zu empfinden. Das Lächeln zeigte sich auf den Gesichtern der schlafenden Waisenkinder, wie bei den Kindern, die im Geschoss ihrer leiblichen Mütter sorglos glücklich heranwachsen.

Lange Zeit sahen wir uns diese Kinder an.


Naenara, Nov. 2015

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