Geschichte der Zivilluftfahrt in der KDVR

 

Die Geschichte der nordkoreanischen Zivilluftfahrt begann im Dezember 1946, als Nordkorea und die Sowjetunion als Joint-Venture die SOKAO (Soviet-North-Korean Airlines) gründeten. Die Flugrouten wurden mit russischen Maschinen und russischer Flugzeugbesatzung bedient. In den frühen fünfziger Jahren wurde Chita (Ost-Sibirien) angeflogen (via Shenyang, China).

Im Jahre 1954, nach dem Korea-Krieg, übernahm die staatliche nordkoreanische Chosonminhang Korean Airways (CAAK) übernahm die Dienste der aufgelösten SOKAO. ("Choson" ist der offizielle Name Nordkoreas, der Süden des Landes heißt "Hanguk".)

Die CAAK wurde im Jahr 1993 - nach der historischen Landesbezeichnung "Koryo" - in AIR KORYO umbenannt.

Die Air Koryo ist dem Amt für Zivilluftfahrt unterstellt, das wiederrum zur Luftwaffe der Koreanischen Volksarmee gehört. Daher sind alle Piloten Offiziere der Luftstreitkräfte.

Im Jahr 1958 verband die erste Flugverbindung Pyongyang mit zwei größeren, im Norden des landes gelegenen Städten: Hamhung und Chongjin.

Seit den späten fünfziger Jahren werden auch internationale Routen bedient. Der erste internationale Flug fand im Februar 1959 statt und verband Pyongyang mit Moskau und China.

Bis in die Mitte der siebziger Jahre flog Chosonminhang nur diese beiden Auslandsziele an. In 1974 wurde das Streckennetz um Khabarovsk im Südosten Sibiriens erweitert.

Etwa zu dieser Zeit erwarb Chosonminhang die ersten Düsenjets: TU-154 aus der Sowjetunion. Damit war es möglich, auch entferntere Ziele anzusteuern: Sofia und Berlin in Europa.

In den neunziger Jahren kamen auch Städte in Südostasien hinzu. Die neuen Flugrouten verbanden Pyongyang mit Macao, Bangkok und Hong Kong.

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

  

  

  

  

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