

Kim Il Sung wurde a. 15. April 1912 in Mangyongdae unweit Pyongyangs geboren. Hier verlebte er im Hause seiner Großeltern die ersten Jahre seiner Kindheit.
Im Jahre 1925 überquert er den Fluß Amrok nach Nordchina, um von hier den antijapanischen Befreiungskampf des koreanischen Volkes zu organisieren. Am 17. Oktober 1926 gründet Kim Il Sung mit seinen Mitkämpfern die erste marxistisch-leninistische Jugendorganisation Koreas. Ein Jahr später beendet er die Mittelschule in der Mandchurei-Provinz Jilin.
Im Oktober/November 1928 organisiert Kim Il Sung den Kampf gegen das Jilin-Hoiryung Eisenbahnprojekt, ein japanisches militärstrategisches Verkehrsprojekt, das speziell für die japanische Invasion der Mandschurei entworfen wurde.
Auf Initiative Kim Il Sungs beraten vom 30. Juni bis 2. Juli 1930 die führenden Funktionäre des Kommunistischen Jugendbundes und des antiimperialistischen Jugendbundes. Hier legt er die Aufgaben und Ziele der koreanischen Revolution dar.
Unter Führung Kim Il Sungs wird am 25. April 1932 die revolutionäre Volksarmee Koreas gegründet.
Kim Il Sung ist der Organisator der Vereinigung zur Wiederherstellung des Vaterlandes. Er stellt am 5. Mai 1936 sein 10-Punkte-Programm der koreanischen Revolution vor.
Von 1938 bis 1945 führt Kim Il Sung die revolutionäre Koreanische Volksarmee gegen die japanischen Aggressoren gemeinsam mit der chinesischen Volksbefreiungsarmee und der Roten Armee. Am 15. August 1945 wird Korea durch den militärischen Sieg der vereinten internationalen Armee im antijapanischen Kampf vollständig befreit. Die koreanische Revolution erkämpfte damit einen Sieg über den japanischen Imperialismus.
Im Oktober 1945 hält Kim Il Sung anläßlich des Sieges über die japanischen Aggressoren eine Rede in Pyongyang. Die koreanischen Menschen begrüßen mit Begeisterung ihre revolutionären Helden.
Am 10. Oktober 1945 wird die Kommunistische Partei Koreas gegründet. Gründungsmitglied ist Kim Il Sung. Von 1948 bis 1966 wird er wiederholt zum Vorsitzenden des ZK der Partei der Arbeit gewählt.
Am 8. Februar 1946 wird Kim Il Sung zum Vorsitzenden des Provisorischen Volksausschusses gewählt
9. September 1948: Die Gründung der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik erfolgte am 9. September 1948. Kim Il Sung wird zum Ministerpräsident der KDVR gewählt.
Das von den USA installierte südkoreanische Marionettenregime überfällt 1950 am 38. Breitengrad auf breiter Front die KDVR. Die Volksarmee Koreas schlug den Angriff zurück und befreite 90 Prozent des südkoreanischen Gebiets. Die USA setzen im UNO-Sicherheitsrat bei Abwesenheit der UdSSR und der VR China einen UN-Militäreinsatz durch, der sich zur Aggression der USA gegen die KDVR unter dem Deckmantel der UNO entwickelt. Kim Il Sung ruft über den Rundfunk das koreanische Volk zum Vaterländischen Krieg auf. Im Juli 1950 wird Kim Il Sung zum Oberbefehlshaber der Koreanischen Volksarmee gewählt.
Für seine Verdienste im Vaterländischen Krieg wird Kim Il Sung am 7. Februar 1953 der Titel "Held der KDVR" zuerkannt.
Am 7. Juli 1953 unterzeichnet die USA die Waffenstillstandsvertrag mit der KDVR, um so der drohenden militärischen Niederlage zu entgehen. Das koreanische Volk erkämpfte sich unter Führung der Partei der Arbeit und Kim Il Sungs einen heroischen Sieg.
Kim Il Sung besucht 1956 die Sowjetunion, die DDR, Rumänien, die Volksrepublik Ungarn, die Tschechoslowakei, die Volksrepublik Bulgarien, Albanien und die Mongolische Volksrepublik, 1958 die Volksrepublik China und in die Demokratische Republik Vietnam.
Am 14. August 1960 schlägt Kim Il Sung auf der Festveranstaltung anläßlich des 15. Jahrestages der Befreiung Koreas der südkoreanischen Regierung die Nordsüdkonföderation vor.
1961 besucht Kim Il Sung die Sowjetunion und die Volksrepublik China, 1965 Indonesien.
Oktober 1966 wird Kim Il Sung zum Generalsekretär des ZK der Partei der Arbeit Koreas gewählt. Am 14. April 1972 wird Kim Il Sung der Titel des Helden der KDVR erneut zuerkannt.
Im April 1975 besucht Kim Il Sung die Volksrepublik China, die Sozialistische Republik Rumänien, Algerien, Mauritanien, die Volksrepublik Bulgarien und die SFR Jugoslawien.
Im Mai 1980 besucht Kim Il Sung Sozialistische Republik Rumänien und die SFR Jugoslawien, 1982 die Volksrepublik China, 1984 die Sowjetunion, die Volksrepublik Polen, die DDR, die CSSR, die Volksrepublik Ungarn, die SFR Jugoslawien, die Volksrepublik Bulgarien und die SR Rumänien und die Volksrepublik China, 1986 die Sowjetunion.
Am 24. Mai 1990 wird Kim Il Sung zum Staatspräsident der KDVR und zum Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungskomitees wiedergewählt.
Im Oktober 1990 besucht Kim Il Sung die Volksrepublik China;
Am 13. April 1992 wird Kim Il Sung vom ZK der Partei der Arbeit der Ehrentitel "Generalissimus" zuerkannt.
Im 8. Juli 1994 stirbt Kim Il Sung an den Folgen eines Herzinfarktes.
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Die offizielle Ehrerbietung der KDVR zum Geburtstag von Kim IL Sung:

Wir erweisen dem Präsidenten
Kim Il Sung die größte Ehrerbietung!
Der 15. April ist das Fest der Sonne, der Geburtstag des Präsidenten Kim Il Sung, der in den Herzen aller Menschen als ein wie Sonne lachendes Antlitz fortlebt.
Der Geburtstag des Gründers des sozialistischen Korea ist ein denkwürdiger Tag, der in der fünftausendjährigen Geschichte Koreas eine neue Epoche begründete. Mit diesem Tag begann eine neue Geschichte des gegenwärtigen Korea und die Würde, Ehre und lichtvolle Zukunft des koreanischen Volkes kamen zur Blüte. Daher beging das koreanische Volk voller Stolz, Glück, Freude und Begeisterung feierlich diesen Tag.
Nach dem Ableben Kim Il Sungs (8. Juli 1994), der als Vater der Nation immer verehrt wurde, wurde es Tradition, dass das koreanische Volk am 15. April den Entschluss der Loyalität fasst, die souveräne Sache der Volksmassen und das große revolutionäre Werk des Präsidenten über Generationen hinweg fortzusetzen und zu vollenden und den Wunsch zu seinen Lebzeiten auf dem Boden Koreas zu realisieren.
In diesem Jahr begeht das koreanische Volk den 60. Jahrestag der von Kim Il Sung erreichten Wiedergeburt des Vaterlandes (15. August 1945) und der von ihm gegründeten Partei der Arbeit Koreas (10. Oktober 1945). Aus diesem Grund erweckt der diesjährige Tag der Sonne besondere Erinnerung an ihn und die Ehrfurcht gegenüber ihm.
Er wurde am 15. April 1912, als das koreanische Volk unter der Kolonialherrschaft des japanischen Imperialismus (1905-1945) litt, in einer armen Bauernfamilie in Mangyongdae bei Pyongyang (damals Gemeinde Nam im Unterkreis Kophyong, Kreis Taedong im Bezirk Süd-Phyongan) geboren. Seine Familie war patriotisch und revolutionär eingestellt. Ihre Angehörigen kämpften von Generation zu Generation gegen die ausländischen Aggressoren und für die Unabhängigkeit des Vaterlandes, für die Freiheit und Befreiung des Volkes. In solchen familiären Milieu wurde er von seiner Kindheit an im Geiste des Patriotismus erzogen und revolutionär beeinflusst und wuchs auf, wobei er die Wechselfälle und Prüfungen der damaligen von nationalen und klassenmäßigen Widersprüchen erfüllten Gesellschaft durchlebte. Schon im zweiten Lebensjahrzehnt betrat er den Weg zur Wiedergeburt des Vaterlandes. Seither setzte er sich sein ganzes Leben lang einzig und allein für das Vaterland und Volk mit aller Hingabe ein. In dieser langen Zeit führte er klug die gesamte koreanische Revolution, angefangen vom Kampf für die Wiedergeburt des Vaterlandes bis hin zum Aufbau des Sozialismus, begründete die originelle Juche-Ideologie und setzte sie hervorragend durch. Außerdem besiegte er in einer Generation zwei imperialistische Großmächte, ließ die Würde der Nation erstrahlen und gründete die Koreanische Demokratische Volksrepublik, das erste Land des Volkes im Osten. Besonders zog er den zuverlässigen Fortsetzer der koreanischen Revolution heran und schuf alle politisch-ideologischen, materiell-technischen und militärischen Grundlagen für deren endgültigen Sieg, womit er sich unvergängliche Verdienste um die Verwirklichung der souveränen Sache der Volksmassen erwarb.
Sein Lebenslauf war fürwahr eine Geschichte der Großtaten und Umwälzungen, in der er von seinem erhabenen Verantwortungsbewusstsein für das Schicksal der Heimat und Nation, seiner grenzenlosen Selbstlosigkeit für die revolutionäre Sache und seiner glühenden Menschenliebe erfüllt war und die von seinen außergewöhnlich reichen und vielseitigen revolutionären Tätigkeiten und seinem unermüdlichen Kampf durchdrungen war. Deshalb hält das koreanische Volk es als das größte Glück und grenzenlosen Stolz, erstmals in seiner mehrere tausend Jahre langen Geschichte den unerreichten Helden und Genie aller Zeiten wie Kim Il Sung als ewigen Präsidenten der Republik zu haben, und erweist ihm die erhabenste Hochachtung.
Kim Il Sungs revolutionäre Ideologie und Verdienste werden heute von Kim Jong Il fortgesetzt und weiterentwickelt.
Das koreanische Volk empfand tief durch seine Lebenserlebnisse in über 40 Jahren aus tiefster Seele, dass Kim Jong Il das Schicksal Koreas und das Siegesbanner ist, und überzeugte sich davon, dass nur die aktive Unterstützung seiner Songun-Politik ein entscheidendes Unterpfand dafür ist, den Präsidenten Kim Il Sung als ewige Sonne zu verehren. Gemäß seinem eisernen Kredo wird das koreanische Volk auch zukünftig fest um die Führung der Revolution mit Kim Jong Il an der Spitze geschart weiter energisch voranschreiten, um die koreanische revolutionäre Sache zu vollenden und das Vaterland zu vereinigen.
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