27. Juli 1953: Tag des Sieges im vaterländischen Befreiungskrieg - Nordkorea-Information

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27. Juli 1953: Tag des Sieges im vaterländischen Befreiungskrieg


Der 27. Juli ist der Tag des Sieges im Vaterländischen Befreiungskrieg.

Aus diesem Anlass veröffentlichen wir das Werk von Präsident Kim Il Sung "Zum Abschluss des Waffenstillstandabkommens" (Rundfunkansprache an das ganze koreanische Volk, 28. Juli, 1953) aus der Buchreihe "Werke von Kim Il Sung", Nr. 7.

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Für den Sieg im Krieg

Am 27. Juli Juche 42 (1953) errang das Koreanische Volk den Sieg im Vaterländischen Befreiungskrieg gegen vereinte imperialistische Kräfte.

Der große Führer Genosse Kim Il Sung, der ein hervorragender Militärstratege war und die Liebe zum Mensch als Naturell in sich vereint hatte, organisierte und führte den Vaterländischen Befreiungskrieg zum Sieg.

Er ließ sich das gesamte Volk zum Kampf für Verteidigung des Vaterlandes erheben.

Am 26. Juni 1950, dem nächsten Tag nach dem Beginn vom bewaffneten Angriff der Aggressoren gegen Republik, hielt Kim Il Sung vor dem gesamten koreanischen Volk historische Rundfunkansprache „Alle Kräfte für den Sieg im Krieg!“. Er sagte in der Ansprache wie folgt: Die Menschheitsgeschichte zeigt, dass das Volk, das sich zum Kampf für seine Freiheit und Unabhängigkeit todesmutig erhebt, den Sieg unbedingt erringt. Der Sieg wird unserem Volk auf jeden Fall gehören.

Von seiner Ansprache angespornt, meldeten sich zahlreiche Jungendliche, Schüler und das Volk verschiedener Kreise und Schichten an die Front.

Er schuf in jeder Etappe des Krieges die eigenständigen Militärstrategien und -taktiken.

Seine Operationen und Kampfmethoden wie der sofortige Gegenangriff gegen den plötzlichen feindlichen Überfall und der kontinuierliche Schlag, Bildung der zweiten Front durch die regulären Truppen im feindlichen Hinterland, aktive auf Tunnel gestützte Verteidigung im Stellungskrieg, Kampf in Nachtstunden, Tätigkeit der Scharfschützen, Tätigkeit von den mobilen Artilleriekompanien, Flugzeugjäger-und Panzerjägerbewegung waren neu und einzigartig.

Getreu seiner strategischen Konzeption und Absicht verlängerten die Volksarmisten mit den 4 Kanonen die Landungsoperation der feindlichen Truppenverbände aus 50 000 Mann starken Streitkräften um drei Tage und zerstörten mit 4 Torpedobooten den gegnerischen schweren Kreuzer, der als Insel auf dem Meer genannt wurde, und schossen mit dem Propellerjäger die strategischen Bomber und Düsenjäger ab. In den Schlachtfeldern wie Kampf für die Befreiung Seouls, Schlacht am Jangjin-See, Kampf für die Umzingelung Hyonri, Schlacht zur Verteidigung der Höhe 1211 und Angriffsschlacht um die Höhe 351 wurden die feindlichen „stets siegreichen Divisionen“ und „Elitetruppen“ nacheinander vernichtet.

Kim Il Sung gab dem Volk und den Soldaten warmherzige Liebe.

Er hatte den Grundsatz bei sich, der Zuständige für den Krieg sei das Volk und die Soldaten und auch der Oberste Befehlshaber existiere für sie. Er deckte unter dem Kugelhagel die festliche Tafel zum Geburtstag der Soldaten und sendete die Truppe der Volksarmee nach dem Feindgebiet ab, um die Familie eines Technikers zu retten. Einmal ging er über gefährliche Eisenbahnbrücke und ohne Zögern in die vorderste Front, wo die Kanonenkugeln explodieren, um die an der Front kämpfenden Soldaten zu besuchen. Er ließ während des Krieges das Fronterholungsheim für die Gesundheit der Soldaten errichten und das System der allgemeinen unentgeltlichen medizinischen Betreuung für das Volk herstellen.

Dank seiner Liebe und seinem Vertrauen zeigte das koreanische Volk im Kampf gegen Aggressoren beispiellose Tapferkeit und Opferbereitschaft.

Die Kämpfer der Volksarmee deckten unter dem lauten Hurraruf „Es lebe der Heerführer Kim Il Sung!“ mit dem Körper die feindliche Schießscharte und bahnten den Vormarschweg der Truppe. Sie zerstörten als menschliche Bombe die feindlichen Panzer, wünschten die Sicherheit des Obersten Hauptquartiers und kämpften mutig im Hinterland des Feindes. Das Volk im Hinterland wie Arbeiter von Kunjari und Frauen im Dorf Namgang entfalteten trotz der heftigen Bombardierung der feindlichen Flugzeuge die Wettbewerbsbewegung zur Steigerung der Produktion, Bewegung um hohe Erträge und Bewegung für Unterstützung der Front tatkräftig und verteidigte durch den todesmutigen Widerstandskampf die Heimat und das Dorf.

Die kluge Führung von Kim Il Sung, Vaterlandsliebe und der unbeugsame Kampfgeist des koreanischen Volkes, das fest geschart um ihn gekämpft hatte, schufen die in der Geschichte beispiellosen Mythos über den Sieg im Krieg.

Naenara, 2021-07-27

Der Geist zum Schutz des Vaterlandes

Der Geist zum Schutz des Vaterlandes ist ein kostbares geistiges Erbe der koreanischen Revolution.

Als Korea von der japanischen Kolonialherrschaft befreit wurde, konnten die Koreaner zum ersten Mal als Herren des Bodens und der Fabrik ein sinnvolles Leben führen und aus tiefster Seele empfinden, wie kostbar die Heimat ist.

Im dreijährigen großen Vaterländischen Befreiungskrieg gegen den Überfall der USA am Anfang der 1950er Jahre liebten die Armee und das Volk der DVRK selbst eine Pflanze und einen Baum des Vaterlandes wie ihr Fleisch und Blut und hielten ihre Heimat und ihre Gesellschaftsordnung für wichtiger als ihr Leben.

Mit dem Geist zum Schutz des Vaterlandes bekundeten die Teilnehmer des Vaterländischen Befreiungskrieges in den erbitterten Schlachten gegen die US-Aggressoren den beispiellosen Heroismus und vollbrachten unzählige militärische Wundertaten, die in der Weltkriegsgeschichte beispiellos waren.

Marschall Kim Jong Un betrachtet den Geist zum Schutz des Vaterlandes aus der Zeit des großen Vaterländischen Befreiungskrieges als einen wertvollen ideologisch-geistigen Reichtum und sorgt dafür, dass die Angehörigen der jungen Generation und die Bevölkerung diesen Geist fortsetzen.



Er lässt jedes Jahr zum Tag des Sieges im Krieg die Festveranstaltungen bedeutsam organisieren. Obwohl er viel zu tun hat, lässt er sich zusammen mit den Kriegsveteranen zum Andenken fotografieren und richtet große Aufmerksamkeit auf die glänzende Fortsetzung des Geistes zum Schutz des Vaterlandes, den die Teilnehmer des Vaterländischen Befreiungskrieges an den Tag legten.

Im Juli Juche 103 (2014) suchte Kim Jong Un zum 61. Jahrestag des Sieges im Vaterländischen Befreiungskrieg zusammen mit den führenden Kadern der KVA den Ehrenhain der Gefallenen des Vaterländischen Befreiungskrieges auf.

Er bezeigte den Gefallenen der Volksarmee seine Hochachtung, besichtigte den Ehrenhain und sagte dabei den Funktionären der Volksarmee, der Sieg im Vaterländischen Befreiungskrieg sei losgelöst von Heldentaten der bekannten und unbekannten Kämpfer undenkbar, die sich getreu dem Befehl von Kim Il Sung für die Verteidigung des Vaterlandes mutig eingesetzt hätten.

So sollte man die Teilnehmer des Vaterländischen Befreiungskrieges als revolutionäre Vorkämpfer hoch achten und ihren revolutionären Geist und ihre Kampfverdienste für ewig glorifizieren.

Er fuhr fort: Der Geist zum Schutz des Vaterlandes aus der Zeit des großen Vaterländischen Befreiungskrieges sei ein kostbares geistiges Erbe der koreanischen Revolution. Man solle die Jugendlichen, Studenten und Schülern neuer Generation sowie die Bevölkerung mit dem Massenheroismus und dem patriotischen Geist von Armee und Volk aus der Zeit des Vaterländischen Befreiungskrieges gründlich vertraut machen.
                 
Dank der klugen Führung von Kim Jong Un wird heute der Geist zum Schutz des Vaterlandes, der durch die Teilnehmer des Vaterländischen Befreiungskrieges bekundet worden war, von Armee, Volk und Jugendlichen neuer Generation zuverlässig fortgesetzt.


Stimme Koreas, Juli 2017

Die Nachricht von der Siegesparade nach dem Krieg bewegte alle Menschen

„Schon vom Morgen hört man die lauten Jubelrufe auf dem Platz. Infanteristen und Matrosen treten in Formation ununterbrochen ein und stellen sich in Reih und Glied an ihre Stellen. ... Punkt 10 Uhr, im Freudengeschrei auf dem Platz tritt Marschall Kim Il Sung, der ruhmreiche Führer unseres Volkes und der eiserne Heerführer unserer Volksarmee, auf die Tribüne auftreten.“ Das ist die Schrift in der Zeitung „Rodongsinmun“ vom 16. August Juche 42 (1953).

Nur 10 Tage nach dem Ende des Krieges wurde die Siegesparade feierlich abgehalten. Sie hatte aber schon während des Vaterländischen Befreiungskrieges (6. 1950-7. 1953) begonnen.

Im Juli Juche 40 (1951) waren die mutigen Soldaten der Koreanischen Volksarmee auf den strategischen Kurs Kim Il Sungs hin im aktiven Stellungsverteidigungskampf; sie verteidigten standhaft ihre Linien und schlugen und vernichteten unter Einsatz verschiedenartiger moderner Kampf- und technischen Mitteln den Feind, der hartnäckig die Front durchbrechen wollte.

Gerade in dieser Zeit beauftragte Kim Il Sung einen Offizier, die Übung der Siegesparade nach dem Krieg gut vorzubereiten. So fand in der Gemeinde Chongun die Übung der Siegesparade statt: Mehr als hundert Pferde liefen in Paradeformation nach der Militärmusik und Tag und Nacht erklangen Musik und Kommandos laut. Diese Nachricht wurde von den Augenzeugen verbreitet und gab den in allen Höhen kämpfenden Soldaten Siegeszuversicht. Auch dort ging die Paradeübung ab und zu vonstatten.

Auch danach gab Kim Il Sung in Bezug auf die Vorbereitung der Parade mehrmals konkrete Hinweise. Am Anfang des Juni Juche 41 (1952) sagte er seinen Mitarbeitern: Die Siegesparade nach dem Krieg werde zum Anlass dafür, die unbesiegbare Macht unseres Volkes und unserer Volksarmee vor der ganzen Welt zu demonstrieren und das ganze Bevölkerung tatkräftig dazu aufzurufen, in der Stimmung, die Aggressoren besiegt zu haben, sich wie ein Mann für den Wiederaufbau für das Gedeihen des Vaterlandes einzusetzen. Wenn unser Volk und unsere Volksarmisten wissen, dass wir uns von jetzt an auf die Siegesparade nach dem Krieg vorzubereiten, würden sie mit festem Glauben am Sieg tatkräftig kämpfen, um den Siegestag im Krieg näher rücken zu lassen.

Die Nachricht gab auch der Bevölkerung im Hinterland Kraft und Mut. Voller Überzeugung vom Sieg kämpfte sie um die Steigerung der Produktion kräftig, erfüllte den Plan der industriellen Bruttoproduktion für 1951 und 1952 über und mit hoher Stimmung auch im Jahr 1953 den Volkswirtschaftsplan für die erste Hälfte dieses Jahres.

Auf der Nachricht von der Übung der Siegesparade, die die Front und das Hinterland erschütterte, folgte die Kriegssiegesparade, und die wertvolle Tradition der Parade an jenem Tag setzt sich noch heute fort.

Naenara, 2021-07-27

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