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Normale Version: Unstimmigkeiten Nordkoreas mit China und Rusland
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Ich empfehle doch sehr, nicht alles zu glauben, was in unseren Massenmedien steht, die auch zur Absicherung des kapitalistischen Systems in unseren Ländern beitragen sollen. Es war das faschistoide Regime im Süden Koreas, welches durch massive Truppenkonzentration an der Grenze zum Norden und letztlich mit dem Überschreiten dieser Grenze den Korea-Krieg ausgelöst hat. Es gibt auch nach wie vor nur eine koreanische Nation, die leider zur Zeit geteilt ist. Heuer war es den Gewerkschaften beider Länder nicht einmal möglich, eine gemeinsame Veranstaltung zu organisieren. Warum ? Weil das Regime im besetzten Süden den südkoreanischen Kollegen die Reise in den Norden verboten hat. Kriege werden letztlich fast immer aus wirtschaftlichen Gründen geführt bzw. geht es dem US-Imperium auch darum, seine Hegemonieansprüche weltweit durchzusetzen. Auch beim Krieg in Lybien und beim Konflikt in Syrien geht es in Wirklichkeit wahrlich nicht um Menschenrechte.
(08.05.2012, 21:15)Leser schrieb: [ -> ]Und in Korea ist es sowieso nicht innerstaatlich, da es 2 souveräne Staaten gibt

Das ist deine Meinung, aber nicht die in Korea. Und Marx sei Dank ist deine Meinung dort nicht relevant Rolleyes
(09.05.2012, 07:27)ollitirol schrieb: [ -> ]Ich empfehle doch sehr, nicht alles zu glauben, was in unseren Massenmedien steht, die auch zur Absicherung des kapitalistischen Systems in unseren Ländern beitragen sollen. Es war das faschistoide Regime im Süden Koreas, welches durch massive Truppenkonzentration an der Grenze zum Norden und letztlich mit dem Überschreiten dieser Grenze den Korea-Krieg ausgelöst hat. Es gibt auch nach wie vor nur eine koreanische Nation, die leider zur Zeit geteilt ist. Heuer war es den Gewerkschaften beider Länder nicht einmal möglich, eine gemeinsame Veranstaltung zu organisieren. Warum ? Weil das Regime im besetzten Süden den südkoreanischen Kollegen die Reise in den Norden verboten hat. Kriege werden letztlich fast immer aus wirtschaftlichen Gründen geführt bzw. geht es dem US-Imperium auch darum, seine Hegemonieansprüche weltweit durchzusetzen. Auch beim Krieg in Lybien und beim Konflikt in Syrien geht es in Wirklichkeit wahrlich nicht um Menschenrechte.

Der erste Teil ist eigentlich nicht mal einer Kommentierung oder Diskussion wert. Geschichtsklitterung reinsten Wassers und eine Tatsachenvedrehung, die sprachlos macht.

Den 2. Teil halte ich insofern für richtig, daß zumindest wirtschaftliche Gründe die, neben territorialen Herrschaftsansprüchen, stärksten Triebfedern waren und sind, einen Krieg zu führen. Allerdings gilt dies in der Geschichte für viele Kriege von vielen Staaten, unter anderem auch für Deutschland und Österreich 1914 und 1939.

Aus wirtschaftlichen Gründen hätte aber keine Macht der Welt einen Grund, Nordkorea anzugreifen, auch nicht wegen der Bodenschätze. Die bekommt man auf der Welt billiger als Nordkorea. Sollte das USA Bashing im Post also der USA solche Bestrebungen gegenüber NK unterstellen, ist das einfach nur substanzlos.

"Hegemonieansprüche" hat jeder wichtige Staat der Welt, neben der USA vor allem traditionell Russland und, inzwischen weltweit am stärksten, China. Also verteile Deine "Gunst" etwas gleichmässiger, das würde Deine Behauptungen deutlich aufwerten.

In Syrien hat übrigens kein anderer Staat militärisch eingegriffen, das Beispiel ist also schlicht falsch.

(09.05.2012, 08:45)Rolle schrieb: [ -> ]
(08.05.2012, 21:15)Leser schrieb: [ -> ]Und in Korea ist es sowieso nicht innerstaatlich, da es 2 souveräne Staaten gibt

Das ist deine Meinung, aber nicht die in Korea. Und Marx sei Dank ist deine Meinung dort nicht relevant Rolleyes

Das Wiedervereinigungsgebot in den Verfassungen heisst nicht, daß es keine 2 souveräne Staaten gibt, denn das ist faktisch und rechtlich so.
Und vor allem Nordkorea pocht ständig auf seine eigene Souveränität als sozialistischer Staat, unter anderem bei Raketentests. Daran ändern die Ansprüche auf Südkorea wenig.

Insofern düfte nicht so sehr meine "Meinung", sondern Deine Behauptung an dieser Stelle irrelevant sein.
(09.05.2012, 08:45)Rolle schrieb: [ -> ]Das ist deine Meinung, aber nicht die in Korea. Und Marx sei Dank ist deine Meinung dort nicht relevant Rolleyes

Wieso sollte nun wieder Marx Mitte des 19. Jh. der Meinung gewesen sein, daßLesers Meinung irrelevant ist?
Wo steht das denn? Die Sure oder den Absatz gibt es siche rnicht. Und wenn- warum sollte es stimmen?
Marx war ein denkender Mensch aber kein unantastbarer Gott.
Er war Wesen seiner Epoche, wie vor 2000 Jahren griechische und römische Philosophen oder wie Jan Hus im 15.JH.
Alles hat seine Zeit. Alles entwickelt sich weiter.
Und ehrlich gesagt, am Ende werden auch die Körper von Philosophen und Führern zu Asche und Erde und Ihre Gedanken sind veraltet.
Nach 50 bis 100 jahren sind sie für die Mehrheit der jungen Menschen nur graue Erinnerungen, wie auch heute kaum ein Jugendlicher mehr Honecker kennt oder jaruzelski.
Um dazu mal Juche zu zitieren: "Das ist auch gut so".
Gott oder die Evolution ( je nach sichtweise) schützen uns bisher vor ewig lebenden nicht entwicklungsfähigen Diktatoren.
Das wäre eine Katastrophe für den Fortschritt.


(09.05.2012, 07:27)ollitirol schrieb: [ -> ]Ich empfehle doch sehr, nicht alles zu glauben, was in unseren Massenmedien steht, die auch zur Absicherung des kapitalistischen Systems in unseren Ländern beitragen sollen.

Ich glaube, das tun Leser oder Micha auch nicht. Aus den bisherigen Posts ist eigentlich zu sehen, daß sie sich sehr vielseitig informieren.

Warum sollte die äußerst geringe Menge an staatlichen Informationen aus Nordkorea mehr Wahrheitsgehalt haben?
Und wenn- warum nicht die staatlichen Informationen Südkoreas?

Wenn ich aus hunderten und tausenden Berichten, Webseiten, Fotos und Büchern mir Informationen zusammen suche, die mit Eigenerfahrungen abrunde, kann es kaum sein, daß- ich glaube 2-5 Quellen ( Staatsradio, Staatszeitung, Staatsfernsehen plus 1-2 staatlich betriebene Webseiten) dies alles unwahr machen.
Denn die Medien Nordkoreas sind sicher dazu da:
Ich zitiere Dich sinngemäß: " ...zur Absicherung des Systems beizutragen "
Oder nicht?
@ollitirol,
KCNA dient vollends zur Sicherung des Systems. Ist Sprachrohr des Systems.
Zensur und Kontrolle sind Teil des Systems in der DPRK.
Warum das nun die Wahrheit sein soll, weiß ich nicht.
Unsere Massenmedien sollen nur eins: Verkaufen! Geld einnehmen! Nicht irgendwas absichern, sondern Unterhalten.
(09.05.2012, 07:27)ollitirol schrieb: [ -> ]Heuer war es den Gewerkschaften beider Länder nicht einmal möglich, eine gemeinsame Veranstaltung zu organisieren. Warum ? Weil das Regime im besetzten Süden den südkoreanischen Kollegen die Reise in den Norden verboten hat.

Ich hatte vergessen zu fragen: wenn dieser faschistoide, unkooperative und kriegerische Kapitalistenstaat Südkorea die Gewerkschaftsmitglieder nicht nach Nordkorea reisen lässt (mir fehlt hier übrigens ein Link bzw. Beweis, daß dies auch tatsächlich so war), warum sendet NK seine Gewerkschaftsmitglieder nicht nach Südkorea? Besteht hier Einreiseverbot?

Und noch eine Frage, nachdem Du Dich bei Gewerkschaften vielleicht auskennst: wofür steht eigentlich die Gewerkschaft Nordkoreas, welches Ziel und welchen zweck verfolgen die Mitglieder? Was sollte bei dieser gemeinsamen Veranstaltung besprochen und öffentlich gemeinsam demonstriert werden?
(09.05.2012, 08:45)Rolle schrieb: [ -> ]
(08.05.2012, 21:15)Leser schrieb: [ -> ]Und in Korea ist es sowieso nicht innerstaatlich, da es 2 souveräne Staaten gibt

Das ist deine Meinung, aber nicht die in Korea. Und Marx sei Dank ist deine Meinung dort nicht relevant Rolleyes

Innerkoreanisch in dem Sinne, als das es nur den beiden koreanischen Staaten etwas angeht. Ich wusste nicht, dass du nicht zwischen den Zeilen lesen kannst.
(09.05.2012, 14:15)Juche schrieb: [ -> ]
(09.05.2012, 08:45)Rolle schrieb: [ -> ]
(08.05.2012, 21:15)Leser schrieb: [ -> ]Und in Korea ist es sowieso nicht innerstaatlich, da es 2 souveräne Staaten gibt

Das ist deine Meinung, aber nicht die in Korea. Und Marx sei Dank ist deine Meinung dort nicht relevant Rolleyes

Innerkoreanisch in dem Sinne, als das es nur den beiden koreanischen Staaten etwas angeht. Ich wusste nicht, dass du nicht zwischen den Zeilen lesen kannst.

Das ist hier egal. Innerkoreanisch oder innerstaatlich im Sinne von "2 Staaten" ist hier quasi dasselbe- ein Konflikt zwischen den beiden Kontrahenten auf der koreanischen Halbinsel geht aus diversen Gründen auch immer andere Staaten etwas an.
(09.05.2012, 16:32)Leser schrieb: [ -> ]
(09.05.2012, 14:15)Juche schrieb: [ -> ]
(09.05.2012, 08:45)Rolle schrieb: [ -> ]
(08.05.2012, 21:15)Leser schrieb: [ -> ]Und in Korea ist es sowieso nicht innerstaatlich, da es 2 souveräne Staaten gibt

Das ist deine Meinung, aber nicht die in Korea. Und Marx sei Dank ist deine Meinung dort nicht relevant Rolleyes

Innerkoreanisch in dem Sinne, als das es nur den beiden koreanischen Staaten etwas angeht. Ich wusste nicht, dass du nicht zwischen den Zeilen lesen kannst.

Das ist hier egal. Innerkoreanisch oder innerstaatlich im Sinne von "2 Staaten" ist hier quasi dasselbe- ein Konflikt zwischen den beiden Kontrahenten auf der koreanischen Halbinsel geht aus diversen Gründen auch immer andere Staaten etwas an.

Selbst wenn, sollten diese Staaten aber nur einen Beobachterstatus zugestanden bekommen. Alle Welt weiß, wie empfindlich die DVRK aufgrund der Kolonialzeit auf fremdes Einmischen jeglicher Art reagiert. Deswegen sollten auch Staaten wie China oder die USA und Japan nur die Rolle eines Beobachters annehmen, die zwar gute Ratschläge, aber keine Befehle austeilen, während man sich nach dem 10-Punkte Programm wiedervereinigt.
Während man sich nach einem wie auch immer gearteten, gemeinsamen Programm wiedervereinigt- ja, unbedingt.

Wenn der eine sich mit dem anderen durch einen Angriffskrieg zwangsweise vereinigt- nein, keinesfalls.
Und hierzu hatte ich gepostet.
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